Unser Vorstand

 

Vorstandsmitglieder

VorstandFoto2015-03-26 von links: Angela Kross, Maren Börner, Djana Sambill, Sabine Tiedtke, Veronika Burnolajt, Winfried Tiedtke, Erken Schröder, Gundula Thilker, Ditmar Graw.

 

1. Vorsitzende Sabine Tiedtke Mein Name ist Sabine Tiedtke, ich bin verheiratet, habe 2 Kinder und zwei Enkelkinder und lebe seit 30 Jahren in Bad Oldesloe. Neben meiner Ausbildung zur Bankkauffrau bin ich gelernte Krankenschwester und habe die Weiterbildung zur Pflegedienstleitung und die Zusatzqualifikation „Palliative Care“ absolviert. In meiner Arbeit als Krankenschwester habe ich immer wieder Menschen auf ihrem letzten Lebensweg gemeinsam mit ihren Angehörigen und Freunden begleiten dürfen. Diese Begegnungen haben mich sehr bewegt und ich stellte fest, dass gerade in diesen besonderen Krisensituationen die Menschen mit ihrer Not, den Ängsten und den  offenen Fragen ganz besonders viel Achtsamkeit benötigen. So traf es mich wie ein Blitz, als mir vor ca. 5 Jahren bei der Weiterbildung zur Pflegedienstleitung klar wurde, dass es meine Aufgabe ist, ein stationäres Hospiz zu gründen. Seitdem bin ich von dieser Vision beseelt und machte mich letztes Jahr auf den Weg, um die Idee mit Leben zu füllen. Bei der Gründerversammlung am 28.02.2013 wurde ich dann auch zur Vorsitzenden des Fördervereins gewählt und ich bin überglücklich, so viele Menschen gefunden zu haben, die die Vision mit mir teilen und die Arbeit tatkräftig in allen Bereichen unterstützen.

Stellvertretende Vorsitzende Angela Kroß Mein Name ist Angela Kroß, ich bin 46 Jahre alt,verheiratet und Mutter von 4 Kindern. Ich bin Physiotherapeutin und Sterbeamme, ausgebildet nach Claudia Cardinal. Der Tod /das Sterben gehört zum Leben genauso wie die Geburt. Das ist sicher. Als Kind ist mir aufgefallen, dass viele Erwachsene meinen Fragen, die mit Sterben und Tod zusammen hingen, eher auswichen. Ich wünsche mir eine Gemeinschaft, die das Thema Tod und die damit verbundenen Fragen und Erfahrungen zuläßt. Ich freue mich, dass wir einen Ort schaffen, wo Sterbende und Angehörige Begleitung finden.

 

KassenwartWinfried Tiedtke Ich heiße Winfried Tiedtke, bin 56 Jahre alt, seit 30 Jahren verheiratet und habe 2 erwachsene Kinder. Ich bin Sparkassenbetriebswirt und seit 33 Jahren bei der Sparkasse Holstein beschäftigt. Als Ehemann von Sabine Tiedtke begleite ich die Idee zur Gründung eines stationären Hospizes natürlich von Beginn an und unterstütze meine Frau sehr gerne, insbesondere in finanziellen und rechtlichen Bereichen, bei der Verwirklichung dieses Projektes. Von der bisherigen Resonanz bin ich sehr positiv überrascht und bestätigt einen Ort, der ein Sterben in Würde ermöglicht , entstehen zu lassen.

 

V.B.

Schriftführerin Veronika Burnolajt, Sekretärin im Ruhestand, verheiratet, 1 Kind, 1 Enkel. Durch meine Tätigkeiten in verschiedenen Branchen wie Versicherung, Personalvermittlung, Kfz, Finanzdienst und IT habe ich beruhigt feststellen können, dass überall nur mit Wasser gekocht wird und der Erfolg immer auf den persönlichen Einsatz aller Beteiligten zurückzuführen ist. So hat es mir sehr gefallen, stets wohlwollend als Schaltstelle zwischen Chefetage und Kollegen in mobbingfreier Zone auf Augenhöhe zu wirken. Noch schöner ist der Zustand, nur noch das tun zu dürfen, was man wirklich möchte. Dazu gehört auf jeden Fall der  LEBENSWEG. Der ist alle Unterstützung wert.  (Mein Tipp: Lernen Sie Sabine Tiedtke kennen und Sie wissen sofort, wovon ich spreche.)

M.B.Beisitzerin Ich bin Maren Börner, 55 Jahre, verheiratet, 1 Kind, mitarbeitend im selbständigen Unternehmen meines Ehemannes, wohnhaft in Bad Oldesloe. Schon häufig habe ich erfahren dürfen, dass Glück und Leid sowie Leben und Tod ganz eng beieinander hocken. In einem Hospiz kann es möglich gemacht werden, dass das Leid eines Sterbenden geschmälert und Menschlichkeit bewahrt wird. Ich bin stolz und glücklich, dass ich ein kleines Stück dazu beitragen darf, so ein tolles Projekt in unserer Region entstehen zu lassen und ich wünsche mir noch viele, viele Unterstützer.

 

 

D.S.Beisitzerin Mein Name ist Djana Sambill, 1964 wurde ich in Bad Oldesloe geboren. Ich bin Mutter von zwei Töchtern und Oma eines Enkels. Als Bürokauffrau habe ich viele interessante Aufgaben und Menschen kennenlernen dürfen und war in der Erwachsenenbildung tätig. Nach Todesfällen und schweren Krankheiten im privaten Umfeld begann ich im Sommer 2009 die Ausbildung zur Sterbeamme bei C. Cardinal in Hamburg. Im Oktober 2011 habe ich mit Zertifikat abgeschlossen und bin nun in der Trauerheilung und Sterbebegleitung tätig. Ich kenne das vielfältige Leben und bin in der Lage, eine kraftvolle Unterstützung für den Sterbenden wie auch den Lebenden zu sein. -Wenn wir eine weise Frau brauchen, um uns ins Leben zu begleiten, so brauchen wir jemand ebenso weisen, uns wieder hinaus zu begleiten.-  Montaigne

D.G.

Beisitzer Ditmar Graw, 65 Jahre, Dipl.-Ing.agr, Berufsschullehrer i.R., verheiratet, 2 Kinder. Ich habe die letzten Lebenstage naher Angehöriger auf sehr unterschiedliche Weise erfahren. Während  der eine auf nahezu unmenschliche und unwürdige Art in einem Krankenhaus gestorben ist, durfte der andere seine letzten Tage in einem Hospiz würdevoll und liebevoll umsorgt im Kreis der Angehörigen verbringen.
Um auch im Kreis Stormarn solch eine Einrichtung zur Verfügung zu  haben, habe ich mich entschlossen, aktiv am Aufbau eines Hospizes mitzuarbeiten.

 

 
Gundula ThilkerBeisitzerin Gundula Thilker. Ich bin 1958 im Rheinland geboren, lebe seit nunmehr 15 Jahren im Kreis Stormarn und bin verheiratet.
Als Pädagogin war ich 17 Jahre  in der Funktion einer Heimleiterin eines Alten- und Pflegeheimes in Hamburg tätig, immer wieder auch konfrontiert mit den Themen Sterben und Tod: Beides gehörte zu unserem Alltag, beides aber war nicht alltäglich. So wie die Menschen und ihr Leben individuell und vielfältig sind, so sind es auch ihr Sterben und ihr Tod. Allen gemeinsam aber ist, dass der Wunsch besteht nach einem würdevollen Abschied von der Welt, ernstgenommen mit allen Facetten der eigenen Persönlichkeit. Das stationäre Hospiz ist eine Möglichkeit, ein Ort, diesen Wunsch für sterbende Menschen und ihre Familien zu erfüllen.
Eine zweijährige Ausbildung zur Trauerbegleiterin (ITA e.V.Hamburg) hilft mir Menschen zu verstehen, die sich Begleitung wünschen in ihrem Sterbe- und Trauerprozess und bei ihnen zu sein.
Mit meinen vielfältigen Erfahrungen möchte und kann ich gern den Aufbau des Hospizes hier in Stormarn unterstützen.

Erken SchröderBeisitzerin Erken Schröder, 52 Jahre. Ich lebe in Bad Oldesloe und bin Regionalleiterin Kommunikation eines großen Gesundheitsdienstleisters. Ich bin überzeugt, dass wir den Lebensweg mit Leben füllen werden und empfinde den Gedanken als ungeheuer tröstlich, dass es einen Ort geben wird, an dem ich mich aufgehoben, willkommen und geborgen fühlen darf, wenn mein Leben zu Ende gelebt ist. Sabine’s Begeisterung bei der Realisierung des stationären Hospizes hat mich überzeugt und angesteckt! Für mich ist die Frage nicht „ob“ es ein Hospiz in Bad Oldesloe geben wird, sondern nur noch „wann“! Ich freue mich darauf,  dazu beitragen zu dürfen, dass Vorzeigeprojekt Hospiz Lebensweg in Bad Oldesloe zu realisieren.